Wie wirken Cannabinoide?2018-04-09T23:44:13+00:00

Wie wirken Cannabinoide?

Cannabinoide wirken durch das Endocannabinoid System im Körper, welches erst durch die Erforschung von Cannabinoiden aus der Hanfpflanze (Cannabis sativa bzw. Cannabis indica) entdeckt wurde. Das erste körpereigene Cannabinoid wurde „Anandamid“ genannt und 1992 entdeckt. Der Begriff Anandamid kommt vom Sanskrit Wort „Ananada“, welches für Glückseligkeit steht und „Amid“, die chemische Struktur. Heute sind rund 200 Endocannabinoid ähnliche körpereigene Substanzen bekannt, viele davon sind leider noch nicht oder nur sehr wenig erforscht. Endocannabinoide werden zu den wichtigsten hemmenden Botenstoffen im menschichen Körper gezählt. Sie sind unter anderem für den Schutz von Nervenzellen verantwortlich, wobei viele medizinische Cannabiswirkungen durch Wechselwirkungen dieser Botenstoffe, erklärbar sind. Die bekanntesten und am besten erforschten Cannabinoide sind CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol).

Bereits 1995 wiesen Wissenschaftler aus den USA nach, dass Cannabinoide das Krebswachstum bei Tieren hemmen. Mittlerweile stößt aber auch speziell das nicht psychoaktive Cannabinoid CBD auf zunehmendes Interesse. Dies keinesfalls nur unter Krebsforschern, sondern auch bei der Erforschung anderer Erkrankungen.

Die Heilung oder starke Verbesserung des Zustandes der Patienten, welche teilweise durch Patientenerfahrungen berichtet wurden, historisch beschrieben werden oder eben durch Studien belegt sind, umfassen zum Beispiel:

Asthma, Krebs, Epilepsie, Magen-Darm Beschwerden, prämenstruelles Syndrom, AIDS/HIV, chronische Schmerzen, ADHS,

posttraumatisches Belastungssyndrom, Anorexia Nervosa, Polyneuropatien, Glaukom, Dystonie, Tourette-Syndrom, Fibromyalgie, Migräne, multiple Sklerose, Kachexie, Morbus Parkinson, Muskelspasmen, Querschnittlähmung, Kachexie, Depressionen, Morbus Alzheimer, appetitsteigernde Effekte, bipolare Störung, Unterstützung bei Opiat- und Alkoholentzug, Morbus Crohn, Linderung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie